Auf meine ersten Schaffensphasen der 80er Jahre in den klassischen Sujets Landschaft , Portrait, Stilleben und dem Studium der Alten Meister, folgten von spirituellen und kulturgeschichtlichen Themen angeregte Bildwerke.
Nach langjähriger, geistiger Reise durch fernöstliche Kulturen und Lehren - Shivaismus, Buddhismus, Yoga, Tantra - und deren Götterwelt, finde ich meine Inspirationen seit ca 2018 hauptsächlich in der nordischen und keltogermanischen Kultur bzw deren Mythologie. Der Schamanismus und die Ahnenverehrung der keltogermanischen Vorfahren führen mich auf einem inneren Weg zu menschlich wesentlichen Themen.
farbige Erden, Kohle, Kreide, vermalt mit Acrylbindemittel auf Leinwand 100 x 100 cm

farbige Erden, Kohle, Kreide, vermalt mit Acrylbindemittel auf Leinwand 120 x 70 cm

farbige Erden, Kohle, Kreide, vermalt mit Acrylbindemittel auf Leinwand 80 x 120 cm

farbige Erden, Kohle, Ultramarinblau, Kreide, vermalt mit Acrylbindemittel auf Leinwand 120 x 120 cm
MENSCH
Der naturreligiöse Mensch / Heide muss nichts glauben. Er empfindet sich als Teil des Göttlichen, der Natur - und erfährt sich gänzlich innerhalb dieser. Er muss nichts anbeten, was sich außerhalb seines tatsächlichen Erlebenskreises befindet, weil ein Dogma einer organisierten Religion ihm dies vorschreibt. Er ist von Natur aus mit menschlicher Empathie ausgestattet, weil er weiß, daß alles um ihn und in ihm Lebendige ein Teil von sowohl ihm selbst als dem Großen Ganzen ist. Aus diesem Grund ist er auch nicht demütig, sondern stolz. Er ist stolz darauf, ein Teil des Göttlichen zu sein und empfindet sich als solchen. Dieses Große Ganze behandelt er weise in dem Wissen, daß er selbst daraus entsprungen ist, von diesem lebt und einst zu diesem zurückkehren wird. ...
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Deutschland, Wiege und Land der weißgewandeten germanischen Erd- und Himmelsgöttin Hulda
+ Februar 2021 +
Bildthema: Kultur und Mythologie der Germanen
Seit ca 2017 führte mich mein künstlerischer Weg zur Kultur der eigenen Vorfahren - zu denen, die schon vor vielen tausend Jahren in diesem Land lebten. So inspirierte mich in meiner Malerei die Götterwelt und Mythologie der nordeuropäischen Indigenen, der Kelten und Germanen.
Bei den heidnischen Völkern Mitteleuropas, welche die gesamte Natur als göttlich wahrnahmen, finden wir für die verschiedenen Energieformen vielfältige archaische männliche und weibliche Götter-Darstellungen. Götter der Fruchtbarkeit, der Wandlung, der zerstörenden- und heilbringenden Naturenergien ähneln durchaus denen indigener Ethnien in anderen Teilen der Welt. Der Cernunnos der Kelten weist zB erstaunliche Parallelen zu Symbolik und Ikonografie eines Pashupati der Ureinwohner des Industales, der Drawiden, auf. Der germanische ODIN / Wotan zeigt in einigen Aspekten Entsprechungen zum Shiva Rudra der Hinduistischen Tradition. Freya, die Göttin der Fruchtbarkeit, Schönheit und Sinnlichkeit der Germanen, wird in der römisch-lateinischen Tradition als Venus, in der hellenischen als Aphrodite und im Vedischen als Lakshmi verehrt. Allen indigenen Naturvölkern ist die Achtung der Frau als Ebenbild der Großen Göttin / Mutter Natur gleich. Die zahlreichen archäologischen Funde von Göttinnen-Figuren in Mitteleuropa zeugen hiervon. Bei den Kelten, bei germanischen und slawischen Volksstämmem, waren Frauen dem Mann gleichgestellt und genossen Ansehen zB als Fürstinnen, Priesterinnen, Weise, Heilerinnen und auch Kriegerinnen.
Werke im Portrait





















